E-Rechnung Grundlagen

E-Rechnung im Ausland – EU und international

EU-Länder: Unterschiedliche Regeln

Die E-Rechnungspflicht ist eine nationale Regelung. Jedes EU-Land hat eigene Anforderungen:

  • Deutschland: Pflicht für B2B ab 2025/2027
  • Italien: Bereits seit 2019 Pflicht (Sistema di Interscambio)
  • Frankreich: Ab 2026 für große Unternehmen
  • Spanien: Ab 2025 in Planung
  • Österreich: Bisher keine B2B-Pflicht, aber elektronischer Datenaustausch erwünscht

Rechnungen ins EU-Ausland

Wenn du Rechnungen an Kunden in anderen EU-Ländern stellst, gelten die Regeln des Ziellandes. Achte darauf:

  • Die E-Rechnungspflicht des Kundenlandes kann für dich relevant sein
  • Formatanforderungen unterscheiden sich (Italien: FatturaPA, Frankreich: Factur-X)
  • Für umsatzsteuerliche Zwecke sind die Rechnungsdaten meist ausreichend

Rechnungen in Drittländer

Außerhalb der EU gibt es meist keine E-Rechnungspflicht. Kunden in der Schweiz, den USA oder Asien erwarten weiterhin klassische Rechnungen.

Was du tun solltest

  1. Frag deine Kunden: Welches Format erwarten sie?
  2. Check das Zielland: Gibt es dort eine E-Rechnungspflicht?
  3. Nutze flexible Software: Tools mit mehreren Formaten (ZUGFeRD, XRechnung, PDF) sind ideal
  4. Dokumentiere: Halte fest, warum du welches Format gewählt hast

Zusammenfassung

Für Rechnungen innerhalb Deutschlands ist die Umstellung auf E-Rechnung der wichtigste Schritt. Bei EU-Kunden ist eine individuelle Prüfung nötig. Außerhalb der EU bleibt meist alles beim Alten.

Unser Rat: Ein Tool, das ZUGFeRD und XRechnung kann, deckt die meisten EU-Anforderungen ab.


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