E-Rechnung Grundlagen
E-Rechnung für Handwerker
Warum Handwerker betroffen sein können
Viele Handwerksbetriebe schreiben ihre Rechnungen heute mit Branchensoftware, Word, Excel oder als PDF. Das funktioniert im Alltag — kann aber bei der E-Rechnungspflicht zum Problem werden.
Besonders relevant wird es, wenn du:
- für andere Unternehmen arbeitest
- für öffentliche Auftraggeber arbeitest
- regelmäßig Rechnungen per E-Mail verschickst
- Angebote und Rechnungen aus älterer Software erstellst
Typische Situation
„Ich schreibe eine Rechnung als PDF und sende sie per E-Mail.“
Das ist digital, aber nicht automatisch eine E-Rechnung.
Was Handwerker prüfen sollten
- Kann deine Software XRechnung erstellen?
- Kann deine Software ZUGFeRD erstellen?
- Rechnest du an Behörden?
- Hast du schon einmal eine Leitweg-ID verwendet?
- Können deine Kunden E-Rechnungen empfangen?
- Gibt es Vorgaben von Auftraggebern?
Häufige Probleme
- alte Rechnungssoftware
- PDF ohne XML
- fehlende Leitweg-ID
- fehlende Pflichtfelder
- Mitarbeiter wissen nicht, welches Format genutzt werden soll
- Steuerbüro bekommt nur PDF statt strukturierter Rechnung
Was ein guter Einstieg ist
Starte nicht mit Technikdetails. Prüfe zuerst:
- Welche Kunden hast du?
- Welche Rechnungen schreibst du?
- Welche Software nutzt du?
- Kann die Software E-Rechnungen erzeugen?
- Wo brauchst du Hilfe?